River To Success


Ga naar de inhoudsopgave

Projekt Fenix

Deutsch

Die Euregionale Logistikbranche ist von großer Abwechslung und einer klaren internationalen Ausrichtung geprägt. Trends wie die zunehmende Migration arbeitsintensiver Produktion nach Osteuropa und Asien haben zu harten Schläge auf die regionale Beschäftigung geführt. Entwicklungen in der Rationalisierung der Produktion und die Teile des Outplacement scheinen offenbar bis jetzt nicht zu einem Stillstand gekommen zu sein, im Gegenteil. Die Bedeutung einer adäquaten Infrastruktur für Produktionsindustrie und moderner Logistik wächst also nach wie vor. Sie ist nicht nur aus der Perspektive der Bindung der Industrie in der Region präsent, sondern auch im Hinblick auf die Gewinnung potenzieller Neugeschäfte in der Region. Eine gute Erreichbarkeit der Region in alle Richtungen ist weiterhin lebenswichtig für alle kritischen Modi.

Wie gesagt ist die Region durch das Vorhanden sein der Verkehrsströme gekennzeichnet. Sowohl der Verkehr, der die Region durchfließt (Transit), als auch der Verkehr in der Region, der durch die bestehenden Unternehmen generiert wird. Der Euregionale industriell-logistische Komplex, angefangen bei der Chemie, über die Automobilbranche bis zur internationalen Logistik, bringt viele große Verkehrsströme mit. Die Auflösung dieser Ströme im Rahmen der bestehenden Verkehrsinfrastruktur (Straße und Schiene) gestaltet sich zunehmend problematisch.

Die Unternehmen in der Region sind sich der Verkehrsproblematik bewußt. Sie suchen zusammen mit Regierungen und Organisationen nach innovativen Lösungen. In diesem Zusammenhang ist das Fenix-Projekt entstanden. Fenix wird von Unternehmen und Behörden in der Euroregion getragen und möchte auf kreative Art und Weise an der Lösung des Verkehrsproblems in der Region beitragen. Darüber hinaus bietet das Projekt auch Möglichkeiten zur Wertschöpfung. Das Logistik-industrielle Potenzial in der Euregionale Verbindung, möglicherweise ergänzt mit neuer Infrastruktur, bietet neue Chancen für Unternehmen und die Region selbst, die industrielle und logistische Position weiter zu entwickeln und zu stärken.
des FENIX-Projektes ist die Stärkung der Logistik-Infrastruktur, so dass gegenwärtige und möglicherweise auch neue Industrien sich in den Regionen Mittel-Limburg (B) und Süd-Limburg (NL), sowie im deutschen Bundesland Nordrhein Westfahlen (NRW), verankern und möglichst weiter entwickeln. FENIX hat deshalb nicht nur wirtschaftliche, sondern auch soziale (Beschäftigungs-) Ziele.
konzentriert sich auf die Optimierung der Logistik-Infrastruktur im belgischen und niederländischen Limburg, sowie eines Teils NRW (Düren / Aachen). Die Realisierung einer neuen Ost-West-Verbindung zwischen Belgien, den Niederlanden und Deutschland (NRW), quer über den existierenden Nord-Süd-Verbindungen, ist dabei ein wichtiger Schlüssel. diese Grundbedingungen erfüllt waren, wurde Ende 2008 von FENIX eine endgültige Machbarkeitsstudie erwartet. Diese Studie wurde im Juni 2008 begonnen. Neben einer weiteren Vertiefung und Überprüfung der zuvor erwähnten Bedingungen, sollte man in dieser Studie zu den folgenden Ergebnissen geraten:

• In wiefern FENIX von sowohl Regierung, Umweltverbände als auch Markt als wünschenswert/notwendig betrachtet wird, und in wiefern wird die endgültige Machbarkeit von diesen drei Parteien unterstützt wird.
• Ein praktischer Leitfaden, der zeigt wie sich die Parteien Eigentum und Betrieb (insbesondere Gemeinden und Administratoren) erwerben und beschaffen sollen in Bezug auf die Infrastruktur.

• Ein praktischer Leitfaden für die privaten Bauunternehmen, die den praktischen Bau ermöglichen werden in der Verkehrsachse Hasselt/Genk - Aachen/Düren, inklusive multimodalen HUB (diese private Gesellschaft ist bis jetzt FENIX rail BV).

Die Strecke:
• Endgültige Machbarkeitsstudie (2008)
• Planstudie (bis 2012)
• Bau / Einrichtung (bis 2014).

Ein Konsortium (BAM Bahn, Siemens und Lloyd's) gewährleistet die Finanzierung und Durchführung der endgültigen Machbarkeitsstudie. Diese endgültige Untersuchungsphase wurde am 27.6.2008 gestartet.

Das Konsortium finanziert durch die Umsetzung Kapazität und Liquidität. Die (kritische) Finanz-und Eigentumsfragen wurden von RTS vorerst "geparkt", damit die Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb des Konsortiums und die Erfolgsquote der Realisierung von FENIX (Inbetriebnahme 2014) optimiert werden kann. Durch ihre eigene Meinung und Vision des Konsortiums können sich - nach/mit Zustimmung des RTS - dritte Parteien mit an dem Konsortium beteiligen.
In der Regel wird das zu einer öffentlich-privaten Partnerschaft führen.

Das Konsortium wird derzeit in den Final Feasibility Study von Fenix Rail BV ausgeführt und befindet sich momentan halbwegs der Volendung.
RiverToSuccess / RTS stellt die Projekt Direktion, wobei das tägliche Projektmanagement von BAM Rail gewartet wird. BAM Rail bündeln, kombiniert und aktiviert auch die Expertise der anderen Mitglieder des Konsortiums.

Gemeinden, Industrie und Umweltverbände werden gebeten, um bei der Untersuchung zu kooperieren. Die Gemeinden Hasselt, Genk und Maasmechelen (B) haben die Teilnahme an der Zusammenarbeit schon formalisiert, ebenso die NL-Gemeinde Sittard-Geleen.

Darüber hinaus wurde die finanzielle, technische, ökologische, technische und kommerzielle Machbarkeit des FENIX-Projektes schon durch zwei früheren Studien (2004 und 2005/2006) und 2 LOI's (von einer privaten Gesellschaft in NRW und eine in NL), an der Basis bestätigt. Die endgültige Machbarkeitsuntersuchung wird jetzt offiziell von NMBS, Infrabel, ProRail und Rijkswaterstaat (Wasser- und Straßenverband Limburg) unterstützt und durchgeführt.

Auf Grund der ständigen Zunahme des Volumens der Güter und den damit verbundenen Umweltfragen und Sicherheitsaspekten gewinnt die koordinierende Rolle der zuständigen Ministerien zunehmend an Bedeutung. FENIX hat daher regelmäßiger Konsultation auf Bundesebene mit den Behörden in Den Haag (Ministerium für Verkehr) und Brüssel (Ministerium für Zivile Angelegenheiten und Öffentliche Unternehmen und Ministerium für Verkehr und Mobilität).
Diese Ämter sind daher voll und ganz bewusst über den Status und die Pläne der FENIX. RiverToSuccess ist als Eigentümer und Entwickler von FENIX angesehen. Das Ministerium für Bauen und Verkehr in Nordrhein-Westfalen ist ebenfalls über FENIX informiert. Die Landesregierung der Provinz Limburg-NL hat im Oktober 2008 angegeben aktiv mit der Eisenbahn zusammen zu arbeiten.

Ein privater Geldgeber hat bereits im Jahr 2007 durch einen Letter of Intent / LOI einen förmlichen Antrag gestellt für die Finanzierung von FENIX (Etat: €200 Millionen).


FENIX ist eigentlich eine komplexe, zusammengestellte Business Case, wobei der Bau (sowie Verwaltung und Inbetriebnahme) einer Eisenbahninfrastruktur von zentraler Bedeutung ist. Dieser Business Case erstreckt sich über eine internationale und multi-modale Verkehrsachse aus und verbindet die Belgische Gemeinden Genk/Hasselt mit Düren/Aachen. Sie hatte im Jahr 2003 noch den Status eines Projekts, seit 2007 ist es aber ein Unternehmen: FENIX Rail BV.

FENIX hat als private Initiative - seit 2003/2004 - einen Bereich betreten, dass von anderen (Bahn) Initiativen bisher nicht begangen wurde.

In diesem "freien Feld" wird FENIX von den staatlichen Regierungen von Belgien und den Niederlanden, sowie von Umweltverbände, Gemeinden (Hasselt/Genk, Sittard-Geleen) und Industrie (einschließlich SABIC, Chemelot / DSM, Mitsubishi, Rockwool, Arcelor / Mittal und Ford) unterstützt.


Terug naar de inhoudsopgave | Terug naar het hoofdmenu